Fischerei

Der Hecht am Ufer, die Forelle im Bach, die Felchen in den Weiten des Sees - sie gehören weder den Fischern noch dem Staat noch den Eigentümern eines privaten Fischereirechts. Sie gehören nur sich selbst. Der Staat als Inhaber des Fischereiregals sowie Eigentümer privater Fischereirechte können durch Patente und Pachten die Berechtigung erteilen, sich Fische anzueignen.

Angelfischerei

Die Fliessgewässer des Kantons Luzern sind in 123 Fischereireviere aufgeteilt und an einzelne Sportfischer oder an Sportfischergesellschaften verpachtet. Am Vierwaldstättersee und am Sempachersee wird die Fischereiberechtigung an Sportfischer durch die Abgabe von Patenten erteilt. Am Sempachersee ist das Angeln mit Widerhaken seit 01.01.2015 mit gültigem Patent und SANA-Ausweis gestattet.

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Berufsfischerei

Seit je sind Fische ein Teil unserer Nahrung und die Berufsfischerei Teil jedes grösseren Sees. Mit der nachhaltigen Nutzung enier natürlichen Ressource versorgen die Berufsfischer im freien Wettbewerb den lokalen Markt mit einem hochwertigen Nahrungsmittel.

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Artenförderung

Auf unserem Planeten leben rund 45'000 verschiedene Wirbeltiere, Säugetiere, Vögel, Kriechtiere, Amphibien und Fische. Mit um die 25'000 Arten sind die Fische die weitaus grösste Artengruppe. Weltweit leben 17'000 davon in den Meeren und rund 8'000 im Süsswasser.

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Fischgewässer

Fische haben unterschiedliche, artspezifische Ansprüche an ihren Lebensraum. Neben geeigneter Nahrung und geeigneten Fortpflanzungsgebieten sind es vor allem Temperatur, Sauerstoffgehalt und Fliessgeschwindigkeiten, die darüber entscheiden, ob eine Fischart in einem Gewässer vorkommt oder nicht. Dabei gibt es Fischarten mit grosser "ökologischer Toleranz" und wiederum andere, die ganz spezifische Lebensraumansprüche haben.

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Fischereikommission Vierwaldstättersee

Fische kennen keine kantonalen Grenzen. Jedes Gewässer ist fischereiwirtschaftlich eine Einheit. So regelten die Kantone Uri, Schwyz, Obwalden, Nidwalden und Luzern bereits 1892 einheitlich die Fischerei im Vierwaldstättersee.

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Grundlagen

Für die Fischerei gilt das Prinzip der Nachhaltigkeit. Die Fischbestände werden so genutzt, dass sie langfristig einen möglichst hohen Ertrag ermöglichen – man lebt von den Zinsen und nicht vom Kapital. Dieses Ziel wird erreicht duch verschiedene Massnahmen.

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