Übergangsbeitrag

Die Übergangsbeiträge stellen einen sozialverträglichen Übergang zum weiterentwickelten Direktzahlungssystem sicher. Sie verhindern, dass die Betriebe von einem Jahr auf das nächste massive Einbussen bei den Direktzahlungen erleiden. Der Übergangsbeitrag wird jedoch nur befristet ausgerichtet.

2015 wurden im Kanton Luzern 17 Millionen Franken Übergangsbeiträge ausgerichtet. Die Übergangsbeiträge werden von Jahr zu Jahr abnehmen und zwar entsprechend der Zunahme der Beteiligung der Betriebe in der ganzen Schweiz an den freiwilligen Programmen.

Berechnung des Übergangsbeitrags

Der Kanton bestimmt einen Basiswert für jeden Betrieb. Zunächst ist das Beitragsjahr zwischen 2011 und 2013 mit den höchsten allgemeinen Direktzahlungen zu bestimmen. Auf der Grundlage der Strukturdaten werden die Kulturlandschafts- und Versorgungssicherheitsbeiträge berechnet, die dem Betrieb ausgerichtet werden könnten. Die Differenz zwischen allgemeinen Direktzahlungen und der Beitragssumme aus Kulturlandschafts- und Versorgungssicherheitsbeiträgen ergibt den Basiswert. Der Basiswert war den Luzerner Betrieben im Rahmen der Akontozahlung im Juni 2014 eröffnet worden.

Das BLW bestimmt jährlich einen Faktor. Dieser wird wie folgt berechnet:

                    Direktzahlungsbudget minus leistungsbezogene Direktzahlungen
                                     Summe der Basiswerte aller CH-Betriebe

Im Rahmen der Schlusszahlung im November wird den Betrieben jährlich der Übergangsbeitrag eröffnet. Er ergibt sich aus der Multiplikation des Basiswerts mit dem Faktor.


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