Aufenthalt im Wald

Draussen greller Sonnenschein. Dann das kühle Dunkel des Waldes, das im ersten Moment die Sicht raubt. Zuerst der Duft. Würzig, auch ein bisschen modrig, irgendwie wohlig. Dann drängen Geräusche ins Bewusstsein: Es knackt, raschelt, murmelt leise. In der Ferne das aggressive Summen einer Waldwespe, ein Specht hackt seinen Weg durch Totholz, auf der Suche nach einer fetten Made. Wald fühlt sich wohl an, er entspannt, hypnotisiert fast ein wenig. (Beobachter 14.05.2018)

Der Aufenthalt in der Natur ist gut für die Gesundheit. Gemäss einer Studie des BAFU (WaMos2) führen ganz unterschiedliche Motive Menschen in den Wald: gute Luft geniessen, Natur erleben, raus aus dem Alltag oder sportlich aktiv sein.

Wichtig ist, dass Flora und Fauna, Sicherheitssignalisationen sowie das Eigentum der Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer respektiert werden. 

Besonders sensibel reagieren die Wildtiere: Sie meiden Bereiche, in welchen Erholungssuchende unterwegs sind, oder reagieren mit Stress, was oft nicht direkt erkennbar ist.

Besuchen Sie den Wald bei Tageslicht. Wenn Sie in der Nacht unterwegs sind, bleiben Sie auf den Hauptwegen und nutzen Sie Stirnlampen rücksichtsvoll. Die Nachtzeit muss für die Wildtiere als störungsarme Zeit erhalten bleiben.