Landwirtschaft und Wald

Kirschlorbeer verdrängt Wald

In unseren Wäldern ist immer häufiger der aus dem Nahen Osten stammende Kirschlorbeer anzutreffen. Rasch kann der immergrüne Zierstrauch dichte Bestände bilden und damit die natürliche Verjüngung des Waldes behindern. Mit einer Aktion auf dem Löwenplatz in Luzern wird vom 12.- 18. September auf die Problematik des beliebten Strauches hingewiesen. Mehr, Flyer, Mehr

Luzerner Jagdreviere werden neu verpachtet

Die 122 Jagdreviere im Kanton Luzern werden für die Periode 2017 bis 2025 neu verpachtet. Jagdgesellschaften können sich ab sofort um die ausgeschriebenen Reviere bewerben. Für die Reviergemeinden und den Kanton ist es zentral, dass die Reviere verpachtet und von den Jagdgesellschaften bewirtschaftet werden. Die Bewirtschaftung trägt zur natürlichen Verjüngung des Waldes und zur Erhaltung von Lebensräumen und Arten bei. Medienmitteilung, Bewerbungformular, Ausschreibungs-Bestimmungen, Verzeichnis der Jagdreviere, Muster Jagdpachtvertrag

Luchsbestand hat leicht zugenommen

Im vergangenen Winter 2015/16 ist im westlichen Teil der Zentralschweiz zum zweiten Mal mittels Fotofallen der Luchsbestand untersucht worden. Dabei sind mehr Luchse nachgewiesen worden als bei der letzen Untersuchung im Winter 2012/13. Mehr (Medienmitteilung)

Damm saniert - Hochmoor erhalten

Der sagenumwobene ehemalige Pilatussee ist heute ein Hochmoor von nationaler Bedeutung. Da sich der Hauptdamm des Sees in schlechtem Zustand befand und das Hochmoor seine offene Wasserfläche zu verlieren drohte, leitete die Dienststelle Landwirtschaft und Wald 2014 eine Sanierung ein. Mehr

 

Fischsterben. Durch eine Gewässerverschmutzung im Mülibach in Eschenbach sind am 31. August auf einer Strecke von zwei Kilometern sämtliche Fische vernichtet worden. Die Polizei sucht Zeugen. Mehr

Der Infoletter Pflanzenschutz 13/2016 des BBZN orientiert über den Mais (keine Fruchtfolgeeinschränkungen wegen Maiswurzelbohrer) und über den Raps ( Schnecken und Erdfloh kontrollieren, Bekämpfungsstrategie optimieren). Infoletter Pflanzenschutz aktuell 13/2016

Waldgesetz.  Der Bundesrat hat die Revision der Waldverordnung genehmigt. Das revidierte Waldgesetz und die angepasste Waldverordnung treten ab 1. Januar 2017 in Kraft.  Die neuen Bestimmungen haben zum Ziel, den Wald künftig besser vor Schadorganismen zu schützen, ihn für die Herausforderungen des Klimawandels zu wappnen und die Holznutzung sowie die Arbeitssicherheit bei der Holzernte zu stärken. Mehr

SMS bei Wolfspräsenz: Mit einem SMS-Dienst können Schaf- und Ziegenhalter über eine Wolfspräsenz im Kanton Luzern informiert werden. Dieser kostenlose Warndienst ermöglicht es, Schutzmassnahmen früher einzuleiten. Mehr

Alternativen zu Problempflanzen

Gewisse exotische Pflanzen breiten sich unkontrolliert aus und verdrängen einheimische Arten. Im neuen Flyer "Exotische Problempflanzen im Garten" finden Sie attraktive Alternativen für Goldrute, Sommerflieder und Co. Auf dem Bild: Das Johanniskraut - ein bereichernder Ersatz für die Goldrute.
Flyer
Mehr

 

Schutzwaldprojekt

Kürzlich ist das zehnte Schutzwaldprojekt der Helvetia-Versicherung lanciert worden, diesmal im Entlebuch. Ein Filmbeitrag dokumentiert den Anlass, an dem auch Regierungsrat Robert Küng und Dario Cologna (als Pate) teilnahmen. Mehr

 

25% weniger Lebensmittelabfälle in nur einem Monat

Am Forum “Lebensmittelabfälle reduzieren: Erfolgsrezepte aus der Gastronomie” an der ZAGG Luzern präsentieren innovative Betriebe ihre Lösungen zur Reduktion von Lebensmittelabfall. Mehr

Agrarmuseum Burgrain
: Die neue Sonderausstellung "Darf's es Betzali weniger sii?" Mehr

 

Krebspest: Sperrgebiet bei Sempachersee und Suhre

Bei einem Krebs aus dem Sempachersee wurde Krebspest festgestellt. Damit die Tierseuche nicht verschleppt wird, hat der Kantonstierarzt beim Sempachersee und bei der Suhre ein Sperrgebiet verfügt. Bei einheimischen Krebsen endet die Krankheit fast immer tödlich. Für andere Tierarten und für Menschen ist die Krebspest ungefährlich.  Mehr

 

Flächenprojekt Wald

Sollen künftig alle Waldeigentümerinnen und -eigentümer innerhalb des Perimeters einer Regionalen Organisation (RO) durch die RO-Forstfachperson betreut und beraten werden? Nein, sagen die Autoren der Interface-Studie "Flächenprojekt". Sie empfehlen, die "bisherige erfolgreiche RO-Politik" des Kantons mit "punktuellen Optimierungen" fortzusetzen. Bericht "Flächenprojekt"