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Sturm Petra verursacht Waldschäden

Die Sturmtiefs Petra und Sabine führten am 4. und 11. Februar 2020 zu heftigen Winden (171 km/h Napf, 122 km/h Luzern), die lokal im ganzen Kantonsgebiet Waldschäden verursacht haben. Betroffen sind vorwiegend Einzelbäume und Baumgruppen (Streuschäden). Das Mittelland ist stärker betroffen. Die grob geschätzte Schadenmenge im Luzerner Wald beträgt rund 60’000 m3 Holz, davon rund 20 Prozent im Schutzwald.

Gefahren erkennen, Unfälle vermeiden
Erste Priorität bei der Beseitigung des Sturmholzes hat die Unfallvermeidung. Geworfene oder gebogene Stämme können sehr gefährlich sein und unter Spannung stehen. Die Privatwaldeigentümer/innen sind angehalten, keine Arbeiten auszuführen, für die sie nicht ausreichend geschult sind. Über die Regionalen Waldorganisationen kann ausgebildetes und gut ausgerüstetes Forstpersonal beigezogen werden. 

Beschädigter Baum an Hauptstrasse in Eich durch Sturm "Petra" 4. Feb. 2020
Der Sturm Petra hatte einen grossen Baum beschädigt. Um die Kantonsstrasse in Eich nicht zu gefährden, wurde der Baum durch den Staatsforstbetrieb rasch beseitigt.
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