Das freiwillige Ressourcenprojekt «Lachgas» verfolgt das Ziel, verschiedene Massnahmen zur Reduktion von Lachgasemissionen in der Landwirtschaft zu testen. Im Fokus stehen dabei eine höhere Stickstoffeffizienz sowie verbesserte Bodenbedingungen beziehungsweise die Verringerung von Bodenverdichtungen. Gemeinsam mit rund 50 interessierten Landwirtschaftsbetrieben im Wahlkreis Sursee werden Massnahmen in den Bereichen Fütterung, Düngung und Bodenbewirtschaftung umgesetzt und deren Wirkung untersucht. Das Projekt wird vom Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) sowie vom Kanton Luzern finanziert.
Anmeldung Infoveranstaltung 1. Juli 2026
Sind Sie interessiert einen aktiven Beitrag zur Verminderung der Treibhausgase in der Landwirtschaft zu leisten, laden wir Sie gerne zur folgenden unverbindlichen Informationsveranstaltung ein:
Thema: Vorstellen des Lachgasprojekts, Grundanforderungen, Beiträge
Ort: BBZN Sursee, Centralstrasse 21, 6210 Sursee
Zeit: Start ist 19:30 Uhr
Zielgruppe: Interessierte Landwirtschaftsbetriebe aus der Projektregion (Wahlkreis Sursee)
> Anmeldungen werden in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt. Anmeldung bis am 24. Juni 2026 möglich.
Das Formular kann erst nach der Verifizierung versendet werden.
Was ist Lachgas und wie entsteht es?
Lachgas (N2O) ist ein klimarelevantes Treibhausgas. Es entsteht durch die Umwandlung von Stickstoffverbindungen im Boden unter teilweiser Abwesenheit von Sauerstoff. Nebst den vorherrschenden Bedingungen im Boden ist entscheidend, wie viel vom gedüngten Stickstoff von den Pflanzen in der Form von Nitrat aufgenommen werden kann. Zu einem Überangebot an Nitrat kommt es, wenn zum falschen Zeitpunkt oder zu viel aufs Mal gedüngt wird. Herrscht ein Überangebot an Nitrat, kann mehr Lachgas entstehen oder Nitrat ausgewaschen werden. Die Menge und der Zeitpunkt der N-Düngung sind für die Lachgasemissionen somit entscheidend.
Was sind die Ziele des Lachgasprojekts?
Im Projekt werden folgende Ziele angestrebt:
Wie soll die Reduktion der Lachgasemissionen erreicht werden?
Die Reduktion der Lachgasemissionen wird mit einer breiten Auswahl an Massnahmen angestrebt. Das Massnahmenset besteht einerseits aus Grundanforderungen, welche alle Teilnehmenden Betriebe erfüllen müssen. Andererseits gibt es Massnahmen aus den Bereichen Düngung, Fütterung, Strukturell/Baulich und Boden, welche von den Betrieben gewählt werden können. Bei der Massnahmenauswahl werden die Betriebe durch eine Beratungsperson unterstützt. Total müssen fünf Grundanforderungen erfüllt werden und mindestens drei weitere Massnahmen.
Massnahmenübersicht
Die Massnahmenübersicht zeigt, welche Massnahmen im Projekt angeboten werden:
Kontakt
Tobias Härri
Fachbearbeiter Ressourcenschutz
Dienststelle Landwirtschaft und Wald
rp-lachgas.lawa@lu.ch
041 349 73 32