Arten

Der Kanton Luzern trägt für spezifische gefährdete Arten eine besondere Verantwortung. Kernpunkt des kantonalen Artenschutzkonzeptes ist die Erarbeitung von Artenhilfsprogrammen. Gleichzeitig sollen Pflegemassnahmen für Biotope so optimiert werden, dass möglichst viele Arten davon profitieren. Leitarten dienen dabei als Vorgabe für die Pflege und Gestaltung der verschiedenen naturschutzfachlich relevanten Lebensräume.

Grundlagen

Zahlreiche Gesetze, Verordnungen, Inventare und Konzepte von Bund und Kanton bilden die Grundlagen zum Erhalt und Förderung gefährdeter Arten. Rote Listen für vom Aussterben bedrohte Tier- und Pflanzenarten existieren nur auf schweizerischer Ebene.

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Funde Wildtiere

Wildtiere (einheimische und gebietsfremde Arten): Zuständigkeiten, Ansprechpersonen, Auffangstationen bei Funden

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Zauneidechse (Lacerta agilis)

Reptilien

Der Kanton Luzern ist Lebensraum für sieben Reptilienarten (Schleichen, Eidechsen, Schlangen). Auf Grund von Lebensraumverlust oder -verschlechterungen stehen vier davon auf der Roten Liste.

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Bergmolch (Ichthyosaura alpestris)

Amphibien

Im Kanton Luzern sind 13 Amphibienarten nachgewiesen. Dazu gehören Salamander, Molche, Frösche und Kröten. Die Lebensräume der Amphibien wurden vielerorts zerstört. Daher ist diese Artengruppe eine der am stärksten gefährdeten Tierklassen.

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Mückenfledermaus

Fledermäuse

Im Rahmen des Artenschutzprojektes «Schweizerische Koordinationsstelle für Fledermausschutz» des Bundesamtes für Umwelt kümmern sich im Auftrag der einzelnen Kantone Fledermausschutz-Fachpersonen um den Schutz der 30 einheimischen Fledermausarten.

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Fischarten

Wer kennt sie nicht. "Forelle blau", "Felchen gedämpft" und natürlich "Eglifilets in Butter gebraten". Dass neben diesen zu kulinarischen Köstlichkeiten zubereiteten Fischen, 30 weitere Arten in Gewässern des Kantons Luzern leben, dürfte dagegen nur wenig bekannt sein.

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