Biodiversitätsbeiträge

Mit Biodiversitätsbeiträgen werden naturnahe Lebensräume für die einheimische Tier- und Pflanzenwelt im Landwirtschaftsgebiet aufgewertet, neu geschaffen und vernetzt. Im Gegensatz zu den übrigen Direktzahlungen und Beiträgen sind auch juristische Personen mit Sitz im Kanton beitragsberechtigt.

BFF QI

BFF Q I

Biodiversitätsförderflächen (BFF) sind eine Grundanforderung des ökologischen Leistungsnachweises (ÖLN). Zur Erfüllung des ÖLN muss der Anteil an BFF mindestens 7 Prozent der ohne Spezialkulturen belegten landwirtschaftlichen Nutzfläche (LN) und 3.5 Prozent der mit Spezialkulturen belegten LN ausmachen.

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BFF QII

BFF Q II

Biodiversitätsförderflächen (BFF) und Artenreiche Grün- und Streueflächen im Sömmerungsgebiet, welche die erforderliche botanische Qualität oder Strukturen aufweisen, können Beiträge für die Qualität II (Q II) erhalten. Der Kanton Luzern unterstützt mit spezifischen Programmen das erreichen der Q II.

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BFF Vernetzung

BFF Vernetzung

Beiträge für die Vernetzung werden ausgerichtet, wenn die Flächen nach den Vorgaben eines vom Kanton genehmigten regionalen Vernetzungsprojektes angelegt und bewirtschaftet werden. Ein Vernetzungsprojekt dauert jeweils acht Jahre. Die Beiträge werden zu 90 % vom Bund und zu 10 % von der Standortgemeinde übernommen.

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Schwertlilien

Naturschutz

Naturschutzbeiträge werden basierend auf der Natur- und Landschaftsschutzverordnung (NLV) für Flächen ausgerichtet, welche geschützt oder schutzwürdig sind. Die Bewirtschaftungsanforderungen richten sich nach den spezifischen Zielen eines Pflanzenbestandes. Sie werden zwischen der Dienststelle lawa und den Bewirtschaftenden vertraglich vereinbart.

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