Freiwillige Landumlegung

Das Ziel einer Landumlegung besteht in der Zusammenführung von vielen kleinen Grundstücken zu grösseren Parzellen, welche zudem näher beim Betriebszentrum zu liegen kommen. Damit wird die Bewirtschaftung entscheidend erleichtert und die Produktionskosten können massiv reduziert werden.

Die Freiwillige Arrondierung ist ein Instrument des Landmanagements zur Optimierung und Anpassung der Bewirtschaftung und Nutzung des ländlichen Raums. Sie basiert ausschliesslich auf einer freiwilligen Teilnahme der Eigentümer, Bewirtschafter und berücksichtigt deren Pacht- und Eigenland. Die beteiligten Eigentümer haben sich im Vertrag über folgende Punkte zu einigen: Grundstücke, Mutationsplan, Bereinigung der Rechte, Abgeltungen, Verteilung der Kosten, Anmeldung im Grundbuch.

Die Freiwillige Arrondierung ist ein einfaches, im Vergleich zu einer Gesamtmelioration, kostengünstiges und rasch wirksames Verfahren, sofern der Kreis der Beteiligten überschaubar ist. Neben der Reduktion der Produktionskosten können auch ökologische Entwicklungen im ländlichen Raum ermöglicht werden.