Übergangsbeiträge

Die Übergangsbeiträge stellen einen sozialverträglichen Übergang zum weiterentwickelten Direktzahlungssystem sicher. Sie verhindern, dass die Betriebe von einem Jahr auf das nächste massive Einbussen bei den Direktzahlungen erleiden.

Mit dem Übergangsbeitrag wird der Wechsel im Direktzahlungssystem ab 1.1.2014 sozialverträglich ausgestaltet. Die Betriebe haben Zeit, auf die Änderungen zu reagieren und allenfalls ihre Betriebe anzupassen.

Berechnung des Übergangsbeitrags
Der Kanton bestimmt einen Basiswert für jeden Betrieb. Zunächst ist das Beitragsjahr zwischen 2011 und 2013 mit den höchsten allgemeinen Direktzahlungen zu bestimmen.

Auf der Grundlage der Strukturdaten werden die Kulturlandschafts- und Versorgungssicherheitsbeiträge berechnet, die dem Betrieb ausgerichtet werden könnten.

Die Differenz zwischen allgemeinen Direktzahlungen und der Beitragssumme aus Kulturlandschafts- und Versorgungssicherheitsbeiträgen ergibt den Basiswert. Der Basiswert war den Luzerner Betrieben im Rahmen der Akontozahlung im Juni 2014 eröffnet worden.

Das BLW bestimmt jährlich einen Faktor. Dieser wird wie folgt berechnet:

Faktor = Direktzahlungsbudget - Summe leistungsbezogene Direktzahlungen

Summe der Basiswerte aller Betriebe 

Der Faktor wird jedes Jahr vom BLW Ende Oktober berechnet

  • 0.4724 für das Beitragsjahr 2014
  • 0.2796 für das Beitragsjahr 2015
  • 0.2619 für das Beitragsjahr 2016

 

Im Rahmen der Schlusszahlung anfangs Dezember wird den Betrieben jährlich der Übergangsbeitrag eröffnet. Er ergibt sich aus der Multiplikation des Basiswerts mit dem Faktor.