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Gehölzpflege an Kantonsstrassen

Viele Strassen führen durch Wälder. Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen und die Waldeigentümer von der oft schwierigen Holzerei entlang der Kantonsstrassen zu entlasten, ist im Kanton Luzern das Projekt "Gehölzpflege entlang von Kantonsstrassen" lanciert worden.

Ausgangslage

Wald, der zu nahe an die Strassen grenzt, kann ein Risiko für den Verkehr darstellen. Umstürzende Bäume, Laubfall, von den Bäumen fallender Schnee sowie eine starke Beschattung und dadurch verlangsamte Abtrocknung der Strassen oder verstärkte Vereisung können Unfälle verursachen. Die Bewirtschaftung und Pflege dieser Wälder ist oft nur mit umfangreichen Sicherheitsmassnahmen möglich. Vielerorts sind Strassensperrungen unumgänglich.

Ziel

Mit einem abgestuften Waldrand entlang den Kantonsstrassen soll die Sicherheit für die Verkehrsteilnehmenden erhöht werden. Daher strebt der Kanton Luzern an, grosse Bäume mit weniger als zehn Meter Abstand zu Kantonstrassen zu entfernen. Von solchen Eingriffen kann auch die Natur profitieren,  wen ein niedrig wachsender, vielseitiger Strauchgürtel dem Wald zusätzliche Stabilität verleiht. Durch koordinierte Pflegeeingriffe soll die Behinderung im Strassenverkehr so gering wie möglich gehalten werden.

Vorgehen

Mit langfristigen Vereinbarungen zwischen den betroffenen Waldeigentümern und dem kantonalen Strasseninspektorat erhält der Kanton die Möglichkeit, die Wälder entlang von Kantonsstrassen effizient und mit geringstmöglichen Auswirkungen auf den Verkehr zu pflegen. Die Waldeigentümerinnen und Waldeigentümer werden für die Einschränkungen in der Bewirtschaftung ihrer Wälder entschädigt. Die Umsetzung der Pflegemassnahmen wird durch Förster der Abteilung Wald der Dienststelle Landwirtschaft und Wald koordiniert.
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